Als ich im Herbst 2012 die Gelegenheit bekam, Gut Wegscheid für eine Solawi zur Verfügung zu stellen, tat ich das, um dem Hof eine auskömmliche, gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft zu ermöglichen. Wenn der aktuelle Pachtvertrag im November 2022 ausläuft, wird genau das an Gut Wegscheid wieder stattfinden.

Nämlich eine Landwirtschaft, die (wie bisher, und dafür danke ich dem aktuellen Pächter und seinen MitarbeiterInnen ausdrücklich):

  • schmackhaftes, gesundes und frisches Gemüse erzeugt
  • konsequent biologisch-dynamisch produziert
  • kleinbäuerliche Strukturen lebt
  • Landschaftsgestaltung durch kleinteilige Felderwirtschaft betreibt
  • ungewöhnliche und alte Sorten anbaut

die außerdem …

  • Gut Wegscheid als Begegnungs- und Lernraum versteht
  • die Art der Erzeugung von Lebensmitteln als politisches Handeln sieht
  • die Verbindung zur Erde, zu den eigenen Lebensgrundlagen und zueinander stärkt
  • für einen Bildungsauftrag steht (wie wächst mein Rosenkohl?)
  • sich intensiv mit anderen Solawis vernetzt

und die

  • gegenseitige Wertschätzung und Respekt in den Mittelpunkt stellt
  • Verantwortung konsequent auf mehrere Schultern verteilt
  • Transparenz als Grundlage und Voraussetzung sieht
  • finanziell auskömmlich für alle im Betrieb Tätigen ist

und darüber hinaus …

  • ihre Mitglieder auf dem Hof willkommen heißt
  • Raum für gemeinsam gelebte Spiritualität bietet
  • Hofgemeinschaft als Kraftquelle versteht
  • Raum fürs gemeinsame Arbeiten und Feiern bietet