Als im August 2012 der Kaufvertrag mit dem Ehepaar Koppenhöfer unterschrieben wurde, begann für Wegscheid wieder eine neue Epoche. Nachdem Koppenhöfers 1996 den Hof von der Stadt Aachen kaufen konnten, begannen sie mit viel Liebe und Akribie, den Hof zu einem praktischen und gemütlichen Ort zu machen.

Der ehemalige Stall wurde saniert und zum Wohnhaus umgebaut, die Scheune aus knietiefem Wasser gerettet, ein Laden gebaut. 2016 dann begann ich mit Hilfe eines engagierten Bauteams, das bisher vernachlässigte Nordhaus auf der linken Hofseite zu sanieren. Wohnungen wurden geplant, Vereinbarungen mit dem Denkmalschutz getroffen, und dann begann die eigentliche Umbauphase. 2016 wurde Richtfest gefeiert – und heute prunkt der Hof mit einem baubiologisch renovierten und sanierten „Haupthaus“. Dieses Haus ist nämlich das einzige, das mit seiner Fassade nach außen in Richtung der alten Vaalser Straße blickt. Warum dieses Haus bis heute nicht bewohnt ist? Siehe hier.

Die Bauphase, die eigentlich schon 2013 mit den ersten Planungen begann, gehört zu den anstrengensten und lehrreichsten Zeiten meines Lebens. Und sie ist – dank der sorgfältigen Auswahl der Firmen und PlanerInnen – fast ganz reibungslos verlaufen. Zu verdanken habe ich das unter anderem auch der hervorragenden Planung und Koordination durch den Architekten Robert Hermsen, und dem Baubüro Linie4 (Stephan Preikschat, Benedikt Neumann und Maria Traiforou). Zum Dankeschön an die anderen beteiligten Firmen geht es hier …