Die Solawi an Gut Wegscheid wird nach dem Ende des jetzigen Pachtvertrages, spätestens also ab Oktober 2022 fortgesetzt. Sie muss also nicht von irgendwem gerettet werden (wie es in den Unterschriftenlisten steht, die momentan in Umlauf sind) – sie bleibt bestehen und wird neu belebt. Mit anderen Akteuren und einer neuen inhaltlichen Ausrichtung:

  • konsequent gemeinschaftlich organisiert, mit einer Rechtsform, die dafür sorgt, dass
  • die Befugnisse und die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden, transparent für alle Beteiligten,
  • und mit einem Hof, der sowohl Betriebs- als auch Begegnungs- und Lernraum und nicht zuletzt lebendiger Wohnraum sein wird.

Intensive Gespräche und Vorbereitungen dazu sind schon im Gange.

Alles andere wird so weiterlaufen wie bisher: frisches und leckeres Gemüse, konsequent biologisch(-dynamisch) angebaut, kleinbäuerliche Strukturen erhaltend und Boden und Landschaft durch kleinteilige Felderwirtschaft und den Anbau alter Sorten pflegend.

Von Anfang an war mir daran gelegen, die Solawi auf Wegscheid zu unterstützen – ideel, finanziell und über eigenes Engagement. Denn ich bin vom Konzept einer Solawi überzeugt (mehr darüber auf der nächsten Seite):

  • Ein sicheres Auskommen für die, die unsere Lebensmittel erzeugen
  • sich als Fachkundige/r und als Laie wieder mit den eigenen Lebensgrundlagen zu verbinden
  • gemeinschaftlich die Probleme anzugehen und zu lösen, die uns die industrielle Agrarwirtschaft bringt.

Und nicht zuletzt:

  • zusammen etwas auf die Beine zu stellen,
  • Gemeinschaft zu leben
  • Talente und Fähigkeiten einfach aus Freude in den Dienst von etwas Größerem zu stellen.